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Freitag, 29. Dezember 2017
19:30 Uhr Funkübung in Kreuzthal - Gruppe 3

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Feuerlöscher richtig einsetzen

Richtig eingesetzte Feuerlöscher können Leben retten. Machen Sie sich deshalb rechtzeitig mit Ihrem Feuerlöscher vertraut.

Auf jedem Feuerlöscher ist eine Bedienungsanleitung aufgedruckt. Die meisten Feuerlöscher sind zur Bekämpfung von Bränden der sogenannten Brandklassen A, B und C gedacht. Dabei handelt es sich um brennbare feste Stoffe (Brandklasse A), wie z.B. Holz und Papier; um brennbare Flüssigkeiten (Brandklasse B), wie z.B. Spiritus und Benzin; und um brennbare Gase (Brandklasse C), wie z.B. Propan, Stadt- und Erdgas. Bei dem Löschmittel handelt es sich meist um Löschpulver.

Beim Einsatz von Feuerlöschern gibt es einige Grundregeln, die man beachten sollte. Wichtig ist, dass Ruhe und Übersicht gewahrt und die Feuerwehr gerufen wird:

Wenn Sie einen Feuerlöscher einsetzen wollen, müssen Sie ihn vorher entsichern. Danach dauert es etwa zwei Sekunden bis sich der Druck im Löschmittelbehälter aufgebaut hat. Deshalb erst nach dieser kurzen Pause die Spritzpistole öffnen. Unbedingt ausreichenden Abstand vom Feuer halten, da die Wurfweite des Pulvers bis zu fünf Metern beträgt und erst bei diesem Abstand sich die volle Wirkung der Pulverwolke entfaltet. Außerdem könnte bei brennbaren Flüssigkeiten der hohe Druck auf kurze Distanz zu einer Vergrößerung des Brandherdes führen.

Anwendung Feuerlöscher

Anwendung Feuerlöscher

Anwendung Feuerlöscher



Löschmittel vor und Nachteile:

Pulverlöscher

Pulverlöscher enthalten ABC-Löschpulver und sind somit vielseitig einsetzbar für die Brandbekämpfung von brennbaren festen Stoffen, Flüssigkeiten und Gasen. Der entscheidende Nachteil ist allerdings die überaus starke Verschmutzung durch salzhaltiges Löschpulver im Benutzungsfalle sowie daraus resultierende Folgeschäden.

Gellöscher

Löschen mit Gel ist vor allem die Lösung bei Problembrände wie z.B. in der kunststoffbearbeitenden Industrie, in Recyclingbetrieben oder Deponien. Das Gel lässt sich leicht auf den Brandherd sprühen und bildet dort eine kühlende und luftundurchlässige Schicht. Der Brand erstickt. Neben dem effektiven und schnellen Löschen können diese speziellen Jockel-Löscher der Serie Gel auch präventiv eingesetzt werden. Objekte, die mit diesem Gel behandelt werden, lassen sich kaum entzünden. Das Löschgel verdunstet nahezu rückstandsfrei.

Schaumlöscher

Schaumfeuerlöscher sind die modernsten Löscher und enthalten ein filmbildendes Löschmittel. Dieses ist entweder in einer separaten Kartusche gespeichert oder direkt im Behälter vorgemischt. Schaumlöscher haben eine gute Löschkraft und hinterlassen nur geringe Löschmittelrückstände.

Wasserlöscher

Das Löschmittel des Wasserlöschers besteht aus Wasser mit einem Zusatz von Kühlsohle. Die Löschwirkung beruht auf dem Kühleffekt, wobei die in der Kühlsohle aufgelösten Salzanteile die Löschleistung von Wasser verstärken. Vorteile: Geringe Löschmittelverschmutzung.

Nachteile: Die Nachteile eines Wasserlöschers liegen in der relativ geringen Löschleistung ausschließlich brennbarer fester Stoffe (Holz, Pappe, Textilien).

Kohlendioxidlöscher

Kohlendioxidlöscher werden hauptsächlich zur Bekämpfung von Flüssigkeitsbränden und Bränden in elektrischen Anlagen verwendet. Kohlendioxid ist elektrisch nicht leitend und verdampft rückstandsfrei. Deshalb ist es besonders geeignet zum Schutz empfindlicher Anlagen wie Laboratorien, EDV-Anlagen, E-Schaltzentralen, Arztpraxen, Druckereien, Großküchen etc.

Vorteil: Entstehungsbrände können mit einem CO2 Löscher schnell und rückstandsfrei bekämpft werden.

Fettbrandlöscher

Die Brandklasse F steht für Brände von Speiseölen und -fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Frittiergeräten und anderen Kücheneinrichtungen. Zwar gehören diese Brände grundsätzlich der Brandklasse B (flüssige brennbare Stoffe) an, aufgrund der besonderen Gefahren und Eigenheiten dieser Brände wurde aber dennoch eine eigene Brandklasse geschaffen.

Metallbrandlöscher

Auch wenn Metallbrände selten sind, sind sie auf Grund ihrer hohen Temperatur besonders gefährlich. Die Temperaturen variieren hierbei je nach Art des Metalls von 1.000°C bis 4.600°C. Verwendet man als Löschmittel Wasser, kommt es zu heftigen Reaktionen, da bei so hohen Temperaturen ein Teil des Wassers in seine chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird (sogenannte Pyrolyse des Wassers). Es kommt zu einer heftigen Explosion, der sogenannten Knallgas-Reaktion.

Brandklassen

Brandklassen

Brandklassen