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36. Einsatz

Kurz nach 19:00 Uhr wurden die Feuerwehren Kreuzthal und Frauenzell unter dem Stichwort "Brand Gartenhütte" zu einem Anwesen im Außenbereich von Kreuzthal alarmiert. Schon auf der Anfahrt wurde durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Kreuzthal die Nachalarmierung der Feuerwehren Eschach, Buchenberg, Rohrdorf und Isny veranlasst. Am Einsatzort stellte sich die zunächst gemeldete Gartenhütte als großer Stadel heraus, der im Vollbrand stehend eine große Gefahr für das Wohngebäude bedeutete. Die Hauswand war bereits stark angesengt.

Die Feuerwehr Kreuzthal errichtete sofort eine Riegelstellung zwischen Stadel und Wohnhaus, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Dabei wurden die örtlichen Einsatzkräfte vom nachrückenden HLF 20/16 der Feuerwehr Buchenberg unterstützt, während die weiteren Wehren eine Wasserversorgung vom ca. 1,5 km entfernten und ca. 120 Höhenmeter tiefer gelegenen Ort Kreuzthal aufbauten.

Bereits kurz nach Beginn der Löscharbeiten stellte sich in den Schläuchen gefrierendes Löschwasser als großes Problem heraus. Bei unter -10 Grad brach die Versorgungsleitung für die Einsatzstelle mehrfach zusammen, so dass diese schließlich abgebaut werden musste. Alle Kräfte außer den beiden wasserführenden Fahrzeugen der Feuerwehr Kreuzthal und Buchenberg wurden zurückgezogen um die enge Zufahrtsstraße für einen Pendelverkehr mit den Wassertanks freizumachen. Über die vom Gemeindebauhof frisch gestreute Straße wurden mit drei Fahrten jeweils 2000 Liter Löschwasser herangefahren und mit Schaummittel versetzt.

Die immer wieder aufflammenden Glutnester bereiteten hier große Probleme, besonders der Brennholzvorrat, der mehrfach abgelöscht werden musste und zuletzt mit einem Schaumteppich abgedeckt wurde. Erst gegen Mitternacht konnten die letzten Einsatzkräfte von der Brandstelle abrücken.

Am Feuerwehrhaus angekommen mussten getreu dem Motto "zuerst das Pferd und dann der Reiter" die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht und teilweise aufgetaut werden. Erst um 2:00 Uhr früh konnten die abgekämpften Feuerwehrleute in ihre Betten fallen.