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8. Einsatz 2016

Mit dem Einsatzstichwort THL - Öl auf Gewässer wurde die Freiwillige Feuerwehr Buchenberg am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr zu einem größeren Einsatz im Bereich der technischen Hilfeleistung nach Ahegg alarmiert. Nach der Arbeit in einem Garten sollte der dort eingesetzte Minibagger auf einen Tieflader, der dazu bereits an einen Traktor angehängt war, verladen werden. 

Beim Beladen des Anhängers machte sich das auf einer abschüssigen Straße befindliche Gespann aus bisher ungeklärter Ursache selbständig, wobei der Baggerführer geistesgegenwärtig noch versuchte die außer Kontrolle geratenen Fahrzeug mit Einsatz der Schaufel zu bremsen. Nachdem das Gespann wenige Meter auf einer Straße rollte kam es nach rechts in eine Wiese ab und stürzte schließlich eine steile Böschung hinab, ehe es in der Rottach zum Stehen kam. Dem Baggerführer gelang es noch vom Fahrzeug abzuspringen. 

Durch die Feuerwehr Buchenberg wurden zunächst mehrere Ölsperren im Bachverlauf errichtet, um die auslaufenden Betriebsstoffe der Fahrzeuge abzufangen und mit einem speziellen schwimmfähigen Ölbindemittel abzubinden. 

Dazu wurde auf der gesamten Strecke zwischen der Unglücksstelle und den Ölsperren Bindemittel im Bach ausgebracht und das darin gebundene Öl an der Sperre abgeschöpft.

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Der absturzgefährdete, noch im Hang befindliche Bagger wurde zunächst mit einem Spanngurt und einem Stahlseil doppelt gesichert, um einen sicheren Zugang zu dem darunter liegenden Traktorgespann zu ermöglichen. Anschließend konnte der Bagger mit Hilfe einer Forstseilwinde geborgen werden. Zugleich gelang es einem weiteren Bagger, die Unfallstelle bachaufwärts zu erreichen und einen sicheren Aufstellort zu finden. 

Mit Hilfe dieses Baggers wurde im Anschluss der Traktor geborgen. Die Bergung gestaltete sich besonders schwierig, da der Traktor schwere Schäden durch den Sturz in die Rottach erlitten hatte und die einzelnen Traktorteile wegen der Gefahr einer weiteren Gewässerverschmutzung nur sehr vorsichtig geborgen werden konnten. Zunächst wurde die herausgerissene Vorderachse entfernt, da aus der Lenkung noch geringe Mengen an Hydrauliköl in den Bach gelangten. Anschließend konnten der Traktor selbst, sowie der Anhänger aus der Rottach geholt werden. Alle Teile des zerstörten Gespanns wurden zum Abtransport auf einen Tieflader verladen, was eine Vollsperrung der Kreisstraße zwischen Ahegg und Rotkreuz notwendig machte.

Nach der Beseitigung sämtlicher Ölreste wurde der betroffene Bereich von einem Mitarbeiter der Umweltschutzbehörde kontrolliert und festgestellt, dass größere Schäden durch den schnellen Einsatz der Ölsperren verhindert werden konnten. Zu einer nachhaltigen Verschmutzung der Rottach kam es nach Polizeiangaben nicht, sodass die eingesetzten Ölsperren abgebaut und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden konnte.